Schlagwort-Archiv: Die Kerle

Seegeschichten 2

Diese Geschichte könnte viele Überschriften haben:

Der Maulheld geht leer aus
Natursekt wird nicht verschleudert
Ich will nicht alleine pinkeln
Möchtegerne nerven einfach nur

Kaum als ich mich am See nackig machte, kam ein etwas älterer Kerl aus dem Gebüsch, der schon seit Jahren um mich herumschwänzelte, im wahrsten Sinne des Wortes. Dauernd präsentierte er mir seinen hängenden, welken Schwanz und dachte wahrscheinlich er könnte mich damit reizen. Es gab und gibt nun mal viele Schwänze am See die mich absolut kalt lassen.

„Du weißt ja, mit dir würde ich gern mal …“, dabei kam er auf mich zu so, dass ich dachte, er fasst mich gleich an.
„Finger weg!“, rief ich bestimmend und so blieb er wie angewurzelt stehen. „Ich mache alles, was du willst, alles!“, sagte er beschwichtigend.
„Gut, dann leg dich hin, ich muss pinkeln!“
„Was? Habe ich dich richtig verstanden? Ne, das mache ich nicht“.
„Das ist ja mal wieder typisch. Erst sagst du, du machst alles was ich will und dann geht das Rumgezicke los, dann sag nicht, dass du alles machst. Ich vergeude meinen Natursekt nur nicht gern und du wärst mir gerade recht gekommen“, entgegnete ich. Inzwischen standen schon einige andere Kerle um uns rum und belustigten sich an unserer Diskussion.

In der zweiten Reihe stand einer, der hob den Finger und sagte: „Also ich hätte es gern“.
„OK, dann leg dich hin und mach den Mund auf!“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Ich versicherte mich noch ob es Einschränkungen von seiner Seite gab, aber die waren nicht vorhanden.

Die Kerle waren verstummt, rissen ihre Augen und Münder auf und waren sehr erstaunt als ich mit einer Gelassenheit über ihn kam und ihm erst auf den Schwanz, dann auf die Brust und zuletzt in den Mund pisste. Er schluckte und stöhnte, verrieb sich alles auf seinem Körper und genoss es sichtlich.

„Alleine pissen ist langweilig, das macht doch so viel mehr Spaß, oder?“ „Auf jeden Fall“, sagte mein Abnehmer. Immer noch mit großen Augen verfolgten die Kerle wie wir ins Wasser gingen und uns den Natursekt abwuschen.
„Ich habe nicht gedacht, dass du das ernst meinst und das wirklich tust!“, rief der mit dem welken Schwanz. „Mir war das schon klar, dass du sagst, du tust alles, weil du hoffst ich verlange nur das, was du gern von mir willst. Große Klappe, nichts dahinter. Geh dich wichsen und nerv mich nicht!“, klang vielleicht etwas rüde, aber das musste sein!

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War es das wert?

Diese Fage stellte eine Userin in einem Forum und weil ich diese Problematik nur allzu gut kenne, habe ich etwas dazu geschrieben. Sollte sich hier eine Diskussion ergeben, hätte ich nichts dagegen.

So, nun ihrem Text, den ich einfach reinkopiere:

Wie geht ihr damit um?

Ihr hatte ein wunder schönes Date es hat alles gepasst und es kam wie es kommen musste ihr hattet Sex.
Der Abend die Nacht der Tag danach einfach ein Traum ……………..
Endlich mal wieder das Gefühl begehrt zu sein…………….

Doch zwei Tage danach die Erkenntnis es war halt nur diese eine Nacht und es bleibt nur ein Gefühl von Leere…………

War es das wert?????? NEIN

 

Meine Antwort:

JA…es war es wert

Im günstigsten Falle kannst du von so einem schönen Date lange zehren und immer wieder voller Genuss an die Erlebnisse denken, aber da steht dir dein Wunsch und Erwartungsdanken im Weg, das war ganz einfach zu hoch, damit machst du dir alles kaputt.
Einen besseren Umgang damit kannst du aber lernen. Bevor du mit ihm ins Bett steigst überlege dir, ob du diese Situation gefühlsmäßig aushalten könntest…also tolles Date und dann keinen Kontakt mehr. Überlege dir, ob du es aushalten könntest wieder nur ein ONS zu werden. Sagt dir dein Bauch “Nein”, dann lass die Finger davon, dann bist du ganz einfach zu bedürftig nach Nähe und das geht erfahrungsgemäß IMMER nach hinten los, sagt er “Ja” geh mit ihm ins Bett mit dem Gedanken, dass es erstmal ein ONS ist und nicht viel von ihm zu erwarten ist danach. Genieße alles so gut es geht ohne die innere Distanz zu verlieren. Mit hilft es, wenn ich Zärtlichkeiten und die ganze Küsserei weglasse. Das klingt vielleicht kalt, ist am Anfang, also bevor du es gelernt hast damit umzugehen, sehr wichtig. Das ist nur zu deinem Schutz. Hast du gelernt nur das Positive aus einem Date mitzunehmen, dann kannst du dir immernoch überlegen mehr einzubringen. Behalte immer im Auge wie es dir damit geht. Träumereien musst du dir verbieten. Wenn der Sex wunderbar ist entstehen nun mal Situationen, die äußerlich betrachtet sehr innig aussehen, dennoch kann es ein Trugschluss sein und du siehst/fühlst Dinge, die aus DEINEN Träumen und Wünschen hochkommen.

Wahrscheinlich hat der Mann gemerkt, wie sehr du dich einlässt und wieviel du in das Date interpretierst, was von seiner Seite aus gar nicht da ist und schon alleine deshalb meldet er sich nicht mehr. Deine innere Distanz wird ihn nicht mehr so rigoros entscheiden lassen. Die Kerle haben ganz einfach Schiss, wenn es so toll war!!!
Oder aber du warst dem Kerl tatsächlich zu dick, zu dünn, zu alt, aber der Kerl denkt dann: “Jetzt hab ich mir schon die Zeit genommen, jetzt stecke ich halt mal mein Ding weg, wenn ich schon da bin!”

Wut auf dich selbst macht dich kaputt. Das ist kein Kerl wert. Lerne die Zügel in der Hand zu halten!

Das sind alles reine Erfahrungswerte und Lernerfolge, ich schreibe also nichts einfach so. Für mich war es der beste Weg und hat zu tollen Dates geführt. Selbst die anfänglich kältesten Dates haben teilweise zu einer leidenschaftlichen Affäre geführt an die ich jederzeit gerne zurück denke und von denen ich heute noch zehre.

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Entlieben- Wie macht FRAU das?

Sogar beim Entlieben reagiere ich diesmal so ganz anders als sonst. Früher zog ich los in Pornokinos, oder Clubs, traf mich mit vielen fremden Kerlen und ließ mir jeden Gedanken an IHN aus dem Hirn ficken. Das hat immer wunderbar funktioniert. Es war aufregend und so wahnsinnig geil verrucht! Ich habe diese Wahllosigkeit und diesen Fatalismus sehr geliebt. Dem großen Schmerz musste etwas Großes entgegen gesetzt werden. Die Kerle in den Kinos und Clubs fanden das immer klasse.

Diesmal musste ich das gar nicht. Und warum war der Leidensdruck nicht so groß, dass ich losziehen musste? Genau! Es war richtig, dass ich das tat! Er hat sich mit seinem Verhalten so ganz allmählich von selbst aus meinem Hirn entfernt. Es gibt Dinge, die ich mir nun einmal nicht antun muss. Bei allen Problemen, die in einer wie auch immer gearteten Beziehung entstehen können, ist das Vorzeichen relevant. Im Wust der Welt und in jedem Chaos müssen sich diese beiden Menschen immer anschauen, dürfen sich nicht aus den Augen verlieren.

Ich war zu meinem Erstaunen sogar erleichtert, das hat sich unglaublich gut angefühlt. Ich war wieder bei mir!

Und wer zieht nun bei all dem den Kürzeren? Genau! Die Kerle, die mir gern das Hirn rausgefickt hätten.

vergl. https://unausgefuellte.de/blog/2010/11/16/es-ist/

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