Archiv der Kategorie: Gedichte Sprüche

Eigene Gedichte

 

Frei nach Rainer Maria Rilke (aus Gedichtzeilen)

 

Wir haben uns langsam erkannt

Schon im ankommenden Wind haucht der Abschied

Mit dem Bekennen beginnt die Lüge

In meinen Armen verlor ich sie alle

 

Hohle Hand

Ausgestreckt
übersät mit Liebe
liegend wie in einer hohlen Hand
gedenkend
der Wollust des Morgens.
Wohlig aufgefangen
in den weich gepolsterten warmen Fingern
räkelnd
sinnend der Last der Vergangenheit

****

Wie der Tautropfen eine Knospe streift

so schleichen Nebelschwaden über die noch müde Erde

Wie dicke Tränentropfen meine Wange streicheln

so treibt der Wind versäumte Gerüche übers Land

Schmerzverzerrte Oberflächen lassen die Tiefe nur ahnen

Blitz und Donner im Bauch wiegen in den Schlafwunsch

***

An Philip

Und zurück gelassen hast du eine Mattigkeit

und ich zähl die Minuten des Glücks

die ich seit dir kenne

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Geschützt: Ich fürchte nichts als die Grenzen deiner Liebe…

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Meine Lieblingsgedichte

Herbsttag

Gerade jetzt aktuell, da der Herbst vor der Tür steht.

Wenn es nur einmal so ganz Stille wäre

Stufen

…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben… oft zitierte Zeile, aber keiner weiß, wozu sie eigentlich gehört. Der Chef selbst trägt hier vor!!!

Mein Leben ist wie leise See

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Abschied

Willkommen und Abschied

Verliebt in die verrückte Welt

Mondnacht

Im Nebel

Der Liebende

Leise Träume

An den Mond

Hier wird im Hintergrund die Mondscheinsonate gespielt.

Abendlied, oder Der Mond ist aufgegangen

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Gedicht an eine Sub

Ich bin zwar selbst sehr dominant und konnte mir nie vorstellen einmal eine Sub zu sein. Mein bester Freund ist dominant und er meinte, ich müsse das auch mal erleben…nur einmal probieren. Also begab ich mich in seine Hände.

Es war furchtbar schön!

Die Betonung auf furchtbar. Ich brach nicht ab, weil er mein Freund war. So schön wie es war, muss ich das nicht wieder haben…vielleicht mit ihm irgendwann, aber wenn, dann nur mit ihm.

Das, was er mir danach schrieb, kopiere ich für euch hier rein. Und natürlich meine Antwort darauf folgt im Anschluss:

der gereiften
der unersaettlichen
der die angst ueberwindenden sub gewidmet

truegerisch schillernd
ohne schleier
deine scham , dein reiz dein verderbnis
offenbart

hingestreckt
in den augen des herrn
spiegeln sich die traenen des gluecks

wir trafen uns
schwaermten vom exzess
gemeinsam ins reich der obsession (besessenheit)
du fleischfarben
versprichst trost und forderst
unendliche erziehung

wuetende zaerlichkeit
verwandelte sich in gier
ich stand vor dir
wichste
deine schreie formten sich zu einem gebet

ich drehte mich um
sah im spiegel
die koerperliche verkleidung deiner lust
so unendlich nackt

ich schauderte
begriff deine schoenheit
das sinnbild unserer ausweglosigkeit
entsprach einem verhuellten leichnam

inmitten der nacht
weckte ich dich
fickte dich in den mund
kitzelte deine tiefen loecher
entlud mich

laechelte
begriff , erfasste das neue ufer
schwamm im meer der steine
zutiefst verletzt
sah ich das unglueck
das gegenwaertige
das kommende

ueberlebte
begleitete dein hinabgleiten
eine heimliche hochzeit

°°°°°°°°°°°°°

Nun mein Antwortgedicht:

Angst vor meinem Mut
Gedanken schwirren
verruchter Keller
doch unerbittlich ist die Neugierde

ich bin zwei
die Eine, die Andere
wissen nicht, was sie wollen
die Eine, die Angst hat, weglaufen will, sich nicht traut
die Andere kaum hörbar
doch der Saft läuft unaufhörlich
wahrhaftig und laut rinnt er
Verwirrung
mein Körper sagt „nimm mich”
und siegt über die Bedenken

aus dem heißen kopf sind
die Gedanken an Vernunft ausgeflogen
wie ein Vogel aus der Gefangenschaft

Küsse gierig und sanft zugleich
mit Hingabe meinem Körper widmen
die Nässe fühlend
rieche mit Inbrunst an deinen Händen
versunken in Salz und Lust
du gibst meiner gierigen Zunge deine starken,
nach mir schmeckenden Finger
der schwere Geruch von Geilheit schwebt über uns
riechst du es????

deine Hände sind fest gekrallt
in meinem „süßen Arsch”, (wie du ihn nennst)
modellieren wie aus Lehm das Gebilde deiner Gedanken
bis zum Rausch

massive Konvulsionen treiben meinen Geist
zwischen Himmel und Erde
dann … und nur dann ist es mir egal, ob ich sterbe oder nicht
der Seeligkeit hingegeben
bin ich nicht mehr bei mir
möchte zitternd in dich kriechen
du hältst mich, wenn meine Beine versagen
keuchend
heißer Atem an deinem Ohr
drückst du mich fest gegen die Wand
meine Tränen nässen dein Jackett
wie von Ferne spüre ich die Masse deines Körpers
atemlos
der kleine Bruder des Todes ist der Schlaf
die große Schwester die Ekstase
du sprichst zu mir, ich höre es nicht
du hast mich dieser Welt enthoben
in himmlische Gefilde
mein Karma schaffend
ich bin daheim

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Sprüche

Diese Liste meiner Lieblingssprüche wird ggf. erweitert werden (bestimmt kenne ihr einige davon):

  • Betrogene Betrüger schimpfen am lautesten
  • Es geht erst weiter, wenn du nicht mehr weiter weißt
  • Jeder denkt, wie er ist
  • Betroffene Hunde bellen
  • Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung (Wilhelm Busch)
  • Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten (Oscar Wilde)
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