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Archiv des Jahres: 2010
Wie ist das mit dem Lecken und Blasen?
Könnt ihr euch vorstellen, dass es Männer gibt, die nicht gern geblasen werden? Nein? Ich kenne einige und ich kann auch gut verstehen, warum das so ist. Mir geht es nämlich umgekehrt mit dem Lecken manchmal genau so!
Viele meinen, lecken und blasen gehört dazu und sie tun es, weil sie denken, der Sexpartner erwartet das so. Sie tun es also nicht, weil es ihnen gefällt und weil sie es mögen, bzw. stundenlang genießen wollen.
Da wird mal zwei Minuten lustlos herumgeleckt, oder angeekelt auf dem Schwanz rumgekaut und dann erwartet, dass die Post abgeht! So läuft das aber nicht ihr Lieben!
Wer keine Lust hat das zu tun, macht es ganz einfach nicht, darf sich aber nicht wundern, wenn der Partner nicht geil ist und der Sex eben nicht fantastisch wird. Es müssen dann andere Dinge getan werden, damit es geiler Sex wird. Das herauszufinden muss ich aber euch überlassen.
Also ich liebe es geleckt zu werden…stundenlang! Komme dabei auch öfter, wenn es einer gut kann und wer das liebt, der hat schon geilen Sex zwischen meinen Beinen, ohne dass sein Ding drin steckt. Versteht ihr, was ich meine?
Genau so liebe ich es zu blasen. Am liebsten setze ich mich erstmal auf den Schwanz, aber nicht, um ihn zu ficken, sondern einfach nur, um ihn nass zu machen. Das mache ich natürlich ohne Gummi, aber das Ficken dann unbedingt mit! Ist er dann schön eingenässt mit Mösensaft, lecke ich ihn erst ab, nehme ihn dann in meinen Mund und spiele mit der Zunge an der Eichel, bis ich ihn dann sauge, bis er spritzt. Ich habe die Sahne gern im Mund und ich liebe es, mit der Sahne im Mund zu küssen. Den Rest schlucke ich.
Früher im Club nannten mich viele Männer “Blasgöttin” und einige Damen, die das hörten fragten mich, wie ich das mache. Darauf konnte ich immer nur antworten, dass ich keine spezielle Technik, sondern ich die Gabe habe in dem Moment, in dem ich den Schwanz in Hand und Mund habe genau spüre, wie er das gern hat. Ich kann genau sagen, wann er spritzt. Ich kann mit den Lippen genau spüren, wie die Sahne steigt und wann sie kommt.
Wer es gern macht, verbindet sich mit dem, was er tut und dann wird es auch gut. Das ist meine Devise.
Veröffentlicht unter Wie ich ticke!
Verschlagwortet mit blasen, lecken, Orgasmus, Sex, spritzen, Zunge
8 Kommentare
Geschützt: Abends halb elf in Deutschland
Veröffentlicht unter Erotische Fotografie
Verschlagwortet mit ficken, Foto, Fotos, geil
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Aushilfsfickhengst gesucht
Da mein Lieblingsfickhengst demnächst in Urlaub fährt und ich ihn drei Wochen nicht sehe, muss ich mir wohl eine Urlaubsvertretung suchen, meinte er. Denn ich kann unmöglich so lange ungefickt bleiben!
Sie werden es schwer haben die Bewerber. Nicht umsonst ist er mein Lieblingsfickhengst.
Sein Schwanz passt perfekt in meine Möse und er hat eine super Technik drauf alle inwändigen Punkte zu kitzeln, bis mir der Mösenspritzsaft herausquillt. Die Zunge fordernd und schnell in meinem Mund, sowie auf meiner Perle. Ins Nirvana treibt er mich mit seiner Faust, dann bin ich nicht mehr von dieser Welt. Seine Hände sind immer und überall da, wo es sich gut anfühlt.
Wenn er in mir ist mit seinem großen schönen Stab und ich unter ihm vibriere, so brauchen wir keinen Vibrator mehr, denn wir verschmelzen zu einem großen!
Wie er riecht !!!….herb markant und etwas bitter, die Sahne grrrrrrrrrrr, ein Genuss!Vermischt mit meinem Schweiß und Mösensaft ist der Duft betörend.
Er hat immer genug Ausdauer, denn bei mir gibt es keine Pausen. Hat er gespritzt, so widmet er sich mit Faust, Zunge, Fingern, Mund und Haut allem, was er an mir wunderschön findet und stöhne und zucke ich unter seiner Obhut, so richtet er sich schnell wieder auf und fickt mich weiter.
Zieht er mich auf seinen Schwanz, so liebt er es, wenn meine Titten ihm schwer ins Gesicht fallen. Dann vergräbt er sich darin, riecht an der schweißnassen Haut und küsst sie. Sauge ich seinen Schwanz aus, so küsst er mich mit der Ficksahne im Mund und wenn sein Mund dabei nach mir riecht, dann …. ich sollte aufhören, sonst findet sich keiner, der sich dem gewachsen fühlt…?
Eine Reportage über mich
In der anthroposophischen Zeitschrift Info3 erschien im Sommer 2005 eine Reportage über mich, die ich euch nicht vorenthalten will, da sie mit viel Herzblut geschrieben wurde und ich den Journalisten sehr mag.
Ihr könnt auf unten stehenden Link klicken und dabei auch die Bilder, die in der Zeitschrift waren sehen, oder ihr lest einfach hier weiter!
Zum Artikel der Zeitschrift Info3 “6 Frauen und ein Geheimnis”
Frau-sein extrem
In den nächsten Minuten will ich Ihnen sechs sehr unterschiedliche Frauen und ihr gemeinsames Geheimnis vorstellen. Aus dem Geheimnis wird ein Rätsel. Dies ist eine Einladung in die Welt der Wunden, der Heilung und der Frage, was meine DVD-Sammlung damit zu tun hat.
“Die Waldorfmutter”
Ich habe ein schönes Kinderbilderbuch mit dem Titel Die Wurzelkinder. In diesem Buch bereitet “Mutter Erde” mit ihren Wurzelkindern die Welt auf den Frühling vor. Sie leitet die emsige Kinderschar an, wie man Marienkäfer bemalt und Blumenkleider näht. “Waldorfmutter Erde” trägt ein braunes Kleid und alles an ihr ist Mutter und Erde. Duftende, vitale, gesunde Erde. Runde, liebe, sorgende Mutter. So ist “die Waldorfmutter”, und wenn sie schwanger ist, dann näht, zupft und strickt sie alles das, was man auf einem Jahreszeitentisch findet. Sie macht alles schön und fein, und was sie macht, macht sie mit Liebe. Sie strahlt Fröhlichkeit aus und ihr Göttername wäre Demeter.
“Die Waldorfmutter” ist oft unsicher, ob sie alles richtig macht. Gerade diese Unsicherheit macht sie zu jemandem, der Waldorfpädagogik niemals normativ, sondern immer situativ am konkreten Kind entstehen lässt. “Die Waldorfmutter” weiß einiges über Waldorfpädagogik. Weil es ihr nicht genügte, in diverser Sekundärliteratur etwas über Waldorf und Anthroposophie nachzulesen, öffnete sie mit ihrem Ehemann einem anthroposophischen Arbeitskreis ihr Haus. Hier liest sie mit Freunden der “Szene” Texte von Rudolf Steiner und schafft sich so ein spirituelles Fundament für ihr Leben als Waldorfmutter.
“Die Kranke”
Sie hat immer Schmerzen. Es sind Messerschmerzen, die von innen kommen und die ihren Körper verbiegen. Rheuma ist eine Qual und man kann diese Qual nie ganz wegmachen. Man kann das kranke Material in einer Operation abschälen. “Die Kranke” wurde operiert. Man kann an dieser Krankheit nicht sterben, aber Rheuma kann den Körper so schwächen, dass er keine Kraft mehr hat, um sich gegen banale Erkrankungen zu wehren. Die innig geliebte Schwester “der Kranken” hatte auch Rheuma und starb irgendwann an einer Grippe. Man kann Medikamente nehmen und Therapien machen. “Die Kranke” hat beides gemacht und wird ihr Leben lang eine Kranke sein.
Nach einer Operation hat sie vier Stunden geweint und geschrieen. Wegen des Schmerzes, aber vor allem wegen der Angst vor der Zukunft. Sie sehnt sich danach, wieder Musik spielen zu dürfen und sie will die schmerzhafte Verformung ihrer Finger stoppen. Wenn man chronisch krank ist, dann ist es so, dass alles um einen herum geht und das Einzige, was bleibt, die Krankheit ist. Irgendwann weigern sich die Füße zu laufen und die Hände wollen nicht mehr greifen, nur der Schmerz bleibt treu. “Die Kranke” ist eine Frau, der man ihr Leid nicht sofort ansieht, aber ein zweiter Blick verrät den Dauerschmerz, der die Knochen verbiegt.
“Die Sterbebegleiterin”
Sie arbeitet in der mobilen Hospizbewegung – da wo Menschen sterben. Materialistisch gesehen ist ein Hospiz vor allem eines: unnütz. Viel Zeit und noch mehr Geld in jemanden zu stecken, der nichts anderes vor sich hat als den baldigen Tod, ist eine Erfindung, die sich nur Menschen ausdenken können. Ein Hospiz ist das Menschlichste, was es auf der Welt gibt.
“Die Sterbebegleiterin” macht diesen Menschenjob seit vielen Jahren. Sie ging in dieser Zeit viele Wege bis zur Grenze und war für viele Menschen das Letzte, was diese mit irdischen Augen sahen. So unterschiedlich die Menschen leben, so unterschiedlich sterben sie und so verschieden die Bedürfnisse der Lebenden, so verschieden sind die Bedürfnisse der Sterbenden. Manchen liest sie noch etwas vor, manchen sagt sie eines der vielen auswendig gelernten Gedichte auf, manche streichelt sie beim Gang über die Schwelle, anderen hält sie die Hand, und für wieder andere verlässt sie kurz das Zimmer, weil diese den letzten Schritt alleine tun wollen. “Die Sterbebegleiterin” lebt mit dem Tod der anderen und sie wird in der Hospizbewegung gerne für die “besonders schweren Fälle” eingesetzt. Wer als Sterbender in ihre klaren, blauen Augen blickt, schaut etwas von seiner himmlischen Zukunft.
“Die Domina”
Ihr Job ist es, Macht auszuüben und Ohnmacht zu erzeugen. Männer zahlen viel Geld für noch mehr Qualen. Sie entrichten ihren Tribut für Nadeln in Penisse, Peitschenschläge auf den Hintern und abgebundene Gliedmaßen. “Die Domina” beschimpft ihre Kunden, sie vollzieht Scheinschlachtungen und verrichtet ihre Toilette in den geöffneten Mund ihrer Sklaven. Ihre Sklaven verehren “die Domina” besonders dafür, dass sie ein untrügerisches Gespür für ihre verborgenen Bedürfnisse hat, die sie besser zu kennen scheint als die Männer selbst. In ihrem Studio weinen starke Männer, winseln Söhne von anti-autoritären Eltern, ejakulieren Ehegatten von ahnungslosen Frauen, knien gefesselte Priester und gehorchen Manager mit Führungsqualitäten. “Die Domina” verliert bei keiner Behandlung die Achtung vor ihren Kunden, sie würdigt den Wunsch nach Erniedrigung und sie empfindet selbst Lust an der Dominanz. Es ist diese Authentizität, die ihre zahlreichen Kunden an ihr schätzen und verehren. Sie spielt nicht Domina für Geld, sie ist eine Domina aus Neigung. Ihre großen Brüste, die weiche Stimme und das großflächige Gesicht bilden einen Raum, in den ein Mann sich fallen lassen kann. “Die Domina” schafft für ihre Kunden einen Ort mit harten Grenzen, strengen Gesetzen und einer alles dominierenden Weiblichkeit.
“Die Trauerbegleiterin”
Der Schrei zerriss alles. Er zerriss alles bis in den tiefsten Grund ihrer Seele. Damals wusste sie sofort, was geschehen war. Eine heimliche Angst und eine furchtbare Ahnung hatten es ihr vorausgesagt. Dieses nagende, unerschütterliche Gefühl, das sie nie loswurde. Hätten ihre Verdrängungsmechanismen nicht so gut funktioniert, hätte sie es als tiefe Gewissheit in sich getragen, dass ihr Sohn Felix sterben würde. Der “plötzliche Kindstod” war ein “erwarteter Kindstod”. Am Anfang war sie selbst eine Trauernde, die nicht wusste, warum sie selbst weiteratmen konnte, als ihr Kind zur Obduktion in eine Plastikhülle gesteckt wurde. Danach lebte sie eine lange Zeit im reinen Schmerz. Die Zeit verging und der Schmerz veränderte sich. Jetzt wurde aus der Trauernden “die Trauerbegleiterin”. Sie geht zu den Eltern, wenn das Liebste gegangen ist, sie steht mit ihnen im Feuer und verbrennt nicht und sie will ihnen das geben, was sie damals nicht bekommen hat: ein Ohr, ein Herz und eine Hand. Sie hört stundenlang zu. Sie öffnet ihre erfahrene Seele und sie kann zupacken und Dinge tun, von denen sie weiß, dass sie helfen, die Minuten, Stunden und Tage bis zum Begräbnis und die ewige Zeit danach zu überleben.
“Die Trauerbegleiterin” wird von den Müttern und Vätern als “ein Engel” bezeichnet. Sie ist es aber nicht nur den Eltern auf Erden, sondern auch den Kindern auf dem Weg zum Himmel, den sie nun freier gehen können, weil der Schmerz der Eltern sie nicht mehr am Boden hält.
Das Geheimnis
Das Geheimnis der bisher geschilderten fünf Frauen wird – sofern Sie, liebe LeserInnen es nicht bereits ahnen – von der sechsten Frau gelöst. Nennen wir sie Gabriele. Sie sitzt neben mir auf dem Sofa und erzählt, dass ihr manchmal verwirrende Dinge passieren.
Einmal stand Gabriele vor einem kleinen Kind und wollte es fotografieren. Das Kind lag in einem Sarg und die Eltern fanden keine Kraft, ihr lebloses Baby in diesem Zustand zu betrachten. Gabriele wusste aus eigener, qualvoller Erfahrung, dass es für den inneren Abschied hilfreich sein konnte das Kind so zu sehen, wie es wirklich am physischen Ende aussah. In aller Regel – das war ihre Erfahrung, die sie seit Jahren als Trauerbegleiterin gemacht hatte – waren die Vorstellungen der Hinterbliebenen erdrückender als die Bilder der Realität. Darum das Foto. Sie nahm ihre Digitalkamera und schaltete sie an. Auf dem kleinen Display leuchtete hell das Bild, welches sie zuletzt mit dieser Kamera gemacht hatte: Ein Arsch mit feuerroten, blutigen Striemen starrte sie an. Gabriele hatte es von einem ihrer Sklavenkunden geschossen.
Gabriele ist die Trauerbegleiterin. Gabriele ist die Domina.
Wenn Gabriele ihren eigenen Kindern oder den Kollegen in dem anthroposophischen Lesekreis von ihrer ehrenamtlichen Arbeit als Sterbebegleiterin erzählt, dann muss sie sich manchmal auf die Zunge beißen, um nicht von jedem letzten Liebesdienst zu berichten, den sie gerade verrichtet hat. In das Bild, das sich ihre Freunde aus dem anthroposophischen Umfeld über die Arbeit in dem Hospiz machen, passen keine letzten Wünsche, die damit zu tun haben, dass alte, kranke Menschen noch einmal einen Orgasmus spüren wollen, bevor sie kurz darauf sterben.
Gabriele ist die Sterbebegleiterin, sie ist die Waldorfmutter.
Wenn Gabriele Sterbende und Trauernde begleitet, wenn sie Männer züchtigt, wenn sie Waldorfmutter ist und auch wenn sie einfach nur neben mir auf dem Sofa sitzt, hat sie immer Schmerzen. Rheuma frisst sich seinen Weg und die Schritte der Krankheit werden größer, ihre eigenen Schritte werden kleiner – und jede Bewegung schmerzt…
Gabriele ist alle diese Frauen und sie lebt jedes dieser Leben ganz und gar.
“Gute Gabriele” und “böse Gabriele”
Gabriele tut Dinge, die eigentlich nicht in ein Bild passen. Sie schlägt, demütigt und quält. Sie tröstet, heilt und begleitet, sie leidet, weint, lacht und kämpft – und jede dieser Rollen füllt sie so authentisch aus, dass wir glauben, jeweils die “wahre Gabriele” vor uns zu haben. Wenn wir aber alle Rollen kennen, sind wir verwirrt. Wir könnten uns irgendwie damit arrangieren, wenn jemand entweder das eine oder das andere ist. Entweder eine Domina oder eine Anthroposophin. Aber wir werden verlegen, wenn wir auf einen Menschen treffen, der beides lebt, beides liebt und beides in ein Bild bringt. Sollen wir sie nun eine anthroposophische Domina nennen? Oder eine dominante Anthroposophin? Oder hat sie nur noch nicht den richtigen Weg gefunden und am Ende wird alles gut, wenn sie nur noch Puppen näht und Trauerbegleitung macht? Lebt sie einen Teil ihres Lebens richtig und einen anderen falsch?
Gabriele kann alle diese Frauen sein, weil sie allen einen Raum zuweist, weil sie ihr Leben nicht an den Maßstäben ihrer Umgebung ausrichtet, sondern es so lebt, wie sie es gerade in diesem Moment leben will, und so, dass es ihr gut tut. Sie strebt nach Glück und Befriedigung, aber verleugnet nicht die Not und Traurigkeit. Sie spaltet nichts ab, sie verdrängt nicht, sie nimmt an, unterscheidet nicht in “gute Gabriele” und “böse Gabriele”, nicht in moralisch und unmoralisch.
Die Frau neben mir auf dem Sofa erzählt von Bedürfnissen, Begierden, Schmerzen und Sehnsüchten, und sie lädt jede dieser Emotionen ein, eine Form zu finden, in der sie sich angemessen entfalten können. Doppelgänger haben es bei dieser Frau schwer.
In diesem bewussten Wahrnehmen und Annehmen verändert sich alles. Wahrnehmen, Bewusstmachen und Annehmen führt nicht dazu, dass sie ihre Gefühle kontrolliert, sie transformiert diese Gefühle. Sie werden zu einem Zustand, zu einer reinen, wertfreien Energie. So muss sie nicht in die Welt hineinstarren, die in Glück und Unglück das Ich auf ihren Wellen trägt. Sie findet zu ihrem Ich einfach dadurch, dass sie mit dieser Energie ihr Schicksal gestaltet.(1)
Viele von Gabrieles Freunden glauben, man müsse sich davor in Acht nehmen, negative, vergiftete und üble Energien einzuatmen. Sie halten die Luft an, wenn sie leidvollen, bösen und modrigen Geruch wahrnehmen. Aber die Luft anzuhalten, war für sie keine Lösung. Wenn man glaubt, man solle nur das Glück einatmen, weil das Unglück einen vergiftet, dann führt das dazu, dass man vor Angst erstickt. Weil sie Schmerz, das Unglück und die reale Negativität bewusst einatmet und annimmt, macht sie das Herz zum Transformationsorgan und kann alles Leiden beim Ausatmen in Positivität und Glück verwandeln.
Gabriele hat sich nie einem Schmerz verschlossen, weder ihrem noch dem von anderen. Sie trinkt das Unglück und Leid ihrer Mitmenschen und verströmt es als Freude und Seligkeit.
Mittlerweile sitze ich mit Gabriele beim Italiener. Sie isst eine Pizza mit allem, was an scharfen Zutaten zu bekommen ist – es ist, als würde sie nichts auslassen wollen, als würde sie die ganze Schärfe fordern. So essend gibt sie mir das Gefühl, als hätte alles mit allem zu tun. Wenn sie verwaiste Eltern tröstet, streichelt sie ihr eigenes Verwaist-sein, wenn sie Menschen in den Tod begleitet, steht ihre verstorbene Schwester ihr bei, wenn sie bei Rudolf Steiner über seine dramatischen übersinnlichen Erlebnisse liest, dann erlebt sie den Tag wieder, an dem sie ihr gestorbenes Kind vor Glück über seinen eigenen Tod Tränen lachen sah. Wenn sie Männer demütigt, dann kann sie dies mit Respekt vollziehen, weil sie ihrem eigenen Vater den Missbrauch verziehen hat.
Die Selbstheilerin
Irgendwann fand Gabriele heraus, wie ihr roher Vater als Kriegsflüchtlingskind gebrochen wurde. Aus dem kleinen, misshandelten Jungen wurden ein großer, misshandelnder Vater und ein betrunkener, grober Ehemann. Sechs Monate, nachdem ihr kleines Kind gestorben war, starb auch ihr Vater. Sie weinte ihm keine Träne nach. Viele Jahre später aber besuchte sie ihre alte Heimat wieder und betrat das unfreundliche elterliche Gasthaus, in dem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Sie ging noch einmal in den Keller. Dort hatte sie als junges Mädchen in letzter Sekunde verhindert, dass sich ihre Mutter erhängte. Es hatte damals zuerst einen langen, kurzen Moment gedauert, bis sie ihr zu Hilfe eilte – sie hatte gezögert, weil sie nicht sicher war, was schlimmer für ihre Mutter wäre: am Strick oder am Leben zu hängen. Am Strick gab es wenigstens nicht diesen Mann.
Als sie jetzt wieder als erwachsene Frau im Keller stand, spürte sie, dass sich etwas in ihr verändert hatte: “Ich verzeihe dir und es tut mir alles so furchtbar leid”, sagte sie leise zu ihrem Vater im Himmel.
Gabriele hatte den Teufelskreis von Gedemütigt-werden und selber demütigen, von Gewalt und Gegengewalt, von Täter, Opfer, wieder Täter und neuer Opfer auf ihre eigene ungewöhnliche, paradoxe Weise längst durchbrochen.
Wir wissen, was sie tat. Sie demütigt und übt Gewalt an Männern aus, die sich diese Grenzerfahrung sehnlichst wünschen, sie begleitete Menschen, die bereit waren zu sterben, und solche, die am Tod litten. Indem sie das alles für andere tat, heilte sie sich selber.
Die Arbeit einer Domina, einer Sterbebegleiterin oder Trauerbegleiterin erfordert zu jeder Zeit die Fähigkeit des totalen Mitgefühls und gleichzeitig die Kraft der völligen Selbstkontrolle. Eine gute Domina braucht eigene Geilheit, aber wenn sie sich im Rausch verliert, verletzt sie ihre Kunden lebensgefährlich. Eine Sterbebegleiterin muss wirklich mitgehen, aber wenn sie am Ende nicht loslässt, ist sie ein Hindernis. Eine Trauerbegleiterin muss das Tal der Tränen kennen, aber wenn sie mit in den bodenlosen Schmerz stürzt, reißt sie die anderen gleich mit. Ohne Handeln aus Geistesgegenwart, ohne die Fähigkeit der Intuition würde sie täglich Fehler mit fatalen Folgen begehen und sie wäre in jeder ihrer unterschiedlichen Leben verloren. Sie erlebt das, was Bernhard Lievegoed das “Mysterium des Handelns” nennt. Jelle van der Meulen fasst den Erkenntnisweg der Tat so zusammen: “Zuerst das intuitive Handeln, danach das inspirative Durchfühlen und imaginative Begreifen der Bedeutung unserer Handlung” (2).
Gabriele greift täglich massiv helfend in das Schicksal anderer Menschen ein. Sie reißt Teufelskreise auseinander und knüpft aus diesem Material neue Lebensfäden. Einmal wird dieser Faden in einer Wollpuppe verarbeitet, einmal an eine Peitsche gebunden und ein anderes Mal in eine Nabelschnur zwischen Lebenden und Toten verwandelt. Ethischer Individualismus und moralische Phantasie im Praxistest.
Rambo und der Wurzelzwerg
Als ich Gabriele beim Abschied zum Auto bringe, öffnet sie den Kofferraum und überreicht mir drei Kartons. Sie sind gefüllt mit Stoff- und Wollpüppchen, mit Feen, Zwergen und Schäfchen. Sie und ihre Kinder sind aus dieser Phase herausgewachsen, im Gegensatz zu mir und meinem Sohn. Die Waldorfmutter schenkt mir alle ihre kleinen Gesellen und verabschiedet sich zügig – sie will auf dem Heimweg zu ihrem Ehemann noch bei einem Kunden vorbeifahren, der bereits sehnsüchtig darauf wartet, nackt an einen Baum gefesselt zu werden. Zu lange darf das aber nicht dauern, denn sie muss morgen früh raus: Als Parteimitglied der Grünen arbeitet sie seit Jahren engagiert an der örtlichen Basis und ihre Parteifreunde schätzen an ihr, dass sie sich so authentisch für die grüne Sache einsetzt.
Ihr Auto fährt fort und ich sehe einer Frau hinterher, die in wenigen Stunden die unterschiedlichsten Welten verflicht. Durch ihr Leben und Handeln fasst sie Dinge in ein Bild zusammen, die schmerzhaft entzweit sind. Sie versöhnt die auseinander gefallenen Welten dadurch, dass sie mit verwundeten Menschen aus verschiedenen Welten verwächst.
Damit Verwundete aus allen Welten an sie anwachsen können, sich an einen gemeinsamen, reinigenden Blutkreislauf anschließen können, muss sie selber immer wieder zur Wunde werden.
Ich gehe in mein Zimmer, nehme die “Mutter Erde” aus dem Karton und stelle sie auf den Jahreszeitentisch. Die Wurzelzwerge und Marienkäfer schmiegen sich an ihren Rock. Ihr Blick geht über die Kleinen auf den Seidentüchern, wandert über die Werke von Emil Bock im Bücherregal hinweg und landet in meiner DVD-Sammlung. Sie schaut auf Rambo I bis III und auf Bi im Swingerclub. “Mutter Erde” lächelt leise. Das ganze Bild kommt ihr vertraut vor …
| 6 Frauen und ein Geheimnis |
1. Vergl. Rudolf Steiner: Etwas vom Geist-Erleben und Schicksal-Gestalten. In: Anthroposophische Leitsätze
2. Jelle van der Meulen: Mittendrin, S. 149, Urachhaus 1997

Lebende Toilette
Der Abend war wunderschön. Wir hatten viel geredet, dann ein schönes Spiel mit allem Drum und Dran, geilen Sex, Zärtlichkeiten und es war Zeit, ins Bett zu gehen. Seine Brustwarzen waren feuerrot geschwollen von den Klammern, an denen Gewichte hingen, in seinem Hintern, der übersät mit Striemen von der Gerte und Blutergüssen durch meine feste Handschrift war, steckte noch der Analplug, den er den Abend über tragen musste, und das Halsband mit Kette sah immer noch gut an ihm aus! Ich war nach einer gefühlvollen Ganzkörpermassage müde geworden und wollte ins Bett. Zuvor legte ich meinem Sklaven noch den Keuschheitsgürtel um, damit er sich die Nacht über nicht selbst befriedigen konnte. Er hatte zwar gejammert, dass er dann nicht einschlafen könne… aber das war mir egal. Nur ein geiler Sklave ist so devot, wie ich ihn haben will.
„Küss mich, du Lieber!”
Er lächelte, wie wenn er nur darauf gewartet hätte, und nahm mich in den Arm. Ich schmolz dahin! Einer der vielen Momente, in denen ich nicht die Herrin, sondern einfach nur Frau war. Er küsste den perfekten Kuss, mit Leidenschaft und Zartheit. Seine Lippen schmeckten noch nach mir. Mit ihm hatte ich die Sklavenliebe meines Lebens gefunden. Beängstigend fand ich es manchmal, wie gut alles passte; ich hatte plötzlich das Gefühl, alles mit ihm tun zu können!
Da ich schlecht einschlafe in fremden Betten, befahl ich ihm, sich neben mich ins Bett zu legen und meinen Anus zu lecken. Eine bessere Einschlafhilfe gibt es für mich nicht. Wenn er sicher war, dass ich schlief, nahm er die Kette zwischen die Zähne und ging auf allen Vieren in die Ecke des Zimmers, wo sein Körbchen stand. Wenn ich in der Nacht aufwachte, weil ich pinkeln musste, pfiff ich ihn einfach heran. Aber meist wachte er schon bei jeder meiner Regungen auf, um ja nichts zu verpassen.
Mit der Kette zwischen seinen Zähnen kam er dann auf das Bett zu, legte die Kette neben meine Hand auf das Laken nieder, damit ich sie nur noch aufnehmen musste, um ihn daran ins Bett, unter die Decke, zwischen meine Beine zu ziehen.
„Sie duften wunderbar, Herrin!” schmachtete es mir unter der Bettdecke entgegen. „Meine Ficksahne, Ihr Mösensaft und Ihr goldener Natursekt mischen sich zu einem perfekten Duft!” schwärmte er weiter.
Er liebte mich ungewaschen, auch meinen Anus, und unrasiert. Es war eine wirklich pflegeleichte Partnerschaft, im Sinne des Zeitaufwandes bei der Hygiene, dachte ich oft.
Seine Lippen legte er dicht gepresst an meine Möse, damit kein Tropfen verloren ging. Er trank alles und streichelte mit seinen wunderschön zarten Händen dabei meinen Bauch. Trockenlecken gehörte immer dazu, und so genoss ich noch einen weiteren Orgasmus durch seine Zunge.
Wieder legte er sich dich an mich und leckte meinen Po. Als er die Zunge tief hinein schob, furzte ich ihm ganz unvermittelt ins Gesicht. Ich hatte es gar nicht vor und erschrak daher selbst über mich, denn ich wusste nicht, wie er darauf reagieren würde. Außerdem wollte ich KV-Spiele niemals privat ausüben, aber ich dachte daran, wie sehnsüchtig sein Blick in den letzten Wochen war, wenn wir auf dieses Thema zu sprechen kamen. Er drängt mich nie, aber er fragte mich immer über Sessions mit meinen Kunden aus und genoss meine Erzählungen.
„Danke Herrin, sie haben mir damit meinen sehnlichsten Wunsch erfüllt!” flüsterte er.
Plötzlich fing er aber an heftig zu stöhnen.
„Was ist? Ist wohl doch nicht so toll, wenn man seinen Herzenswunsch erfüllt bekommt, wie?” schnauzte ich ihn an, da ich dachte, der Furz sei doch zu viel für ihn gewesen.
„Nein Herrin… das hat mich jetzt so geil gemacht, dass der Keuschheitsgürtel derart spannt und weh tut, ich muss unbedingt an etwas anderes denken, oder Sie machen ihn mir ab und ich darf wichsen, bitte, bitte, bitte!” flehte er.
„Kommt doch gar nicht in Frage. Ich werde dir anders helfen!”, drohte ich. „Steck deinen Finger ganz vorsichtig in meinen Po!”
Obwohl er ziemlich verwirrt zu sein schien, tat er, wie ihm befohlen.
„Tief hinein stecken und dann ganz, ganz langsam wieder herausziehen!”
„Ja Herrin. Und jetzt?” fragte er unschlüssig, seinen Blick auf den verschmierten Finger gerichtet.
„Jetzt schleckst du deinen Finger ab, wie ein Eis, und ich schaue dir dabei genüsslich zu. Dabei wird dir deine Geilheit schon vergehen.”
Erschrocken schaute er erst in mein Gesicht, dann auf seinen Finger und dann wieder auf mich. Er schluckte.
„Oh Herrin, ich tue wirklich alles für Sie, aber das kann ich nicht, das kommt so unvermittelt, ich bin nicht vorbereitet!” jammerte er.
„Machs Maul auf!” zischte ich ihn an. Er öffnete seinen Mund, ich lächelte ihn an, und er schaute mir mit erwartungsvoller Neugierde in die Augen. Mit einer Selbstverständlichkeit, die ich im Nachhinein noch nicht ganz verstehe, griff ich sein Handgelenk und schob ihm den Finger in seinen Mund.
„Und jetzt machst Du dein Drecksmaul wieder zu, du immergeile Wichssau und lutschst deinen Finger sauber!” befahl ich mit angewiderter Mine.
Mein Kontrollblick auf seinen Schwanz zeigte mir aber keine geschmälerte Geilheit, im Gegenteil, der Ring des Keutschheitsgürtels schnürte sich beängstigend eng ins Fleisch, und die Haut schimmerte blau.
„Zeig mir deinen Finger! Ich will sehen, ob er schön sauber ist! Aber da ist ja noch was unter dem Fingernagel. Schön brav sauber lecken!”
Dieses Spiel wiederholten wir noch einige Male. Beim letzten Mal, als er den Finger ganz langsam aus meinem Anus herauszog, drückte ich ein bisschen, viel war nicht nötig, da mein Darm durch das Spiel schon ziemlich angeregt war, und eine kleine Portion Kaviar kam mit heraus. Er schluckte alles, leckte meinen Anus sauber und danach seinen Finger.
„Herrin, das war so wunderbar, so eklig, so erniedrigend, aber doch so geil. Ich danke Ihnen dafür. Darf ich jetzt ins Bad, bitte?” fragte er.
„Nein, ab in dein Körbchen, du darfst diesen Genuss die ganze Nacht noch haben. So bin ich zu dir!” lachte ich ihn aus.
„Herrin, darf ich mich wichsen, ich bin so geil, dass ich nicht schlafen kann!“ flehte er.
Aber ich war schon wieder eingeschlafen, zumindest tat ich so. Also nahm er wieder die Kette zwischen die Zähne und trottete in sein Körbchen.
„Ich liebe dich”, flüsterte ich, nachdem es lange leise geworden war im Raum.
