Archiv des Jahres: 2010

Geschützt: Fisting

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Rund ist geil

Eine meiner Freundinnen sagte beim Frühstückstreffen neulich: “Du wirst aber auch immer runder”.

Ich überhörte das, weil ich überhaupt keine Lust auf Diskussionen über meine Figur hatte.

Als die Bedienung kam bestellte ich mir ein übbiges Frühstück mit allem drum und dran und natürlich ein Glas Sekt dazu. Sie verzog den Mund, sagte aber nichts. Für sich bestellte sie sich ein Vollkornbrötchen mit Margarine und Kaffee schwarz. (ekelhaft)

Zufällig riefen an diesem Vormittag zwei meiner Fickfreunde an und erzählten mir, wie toll unser letztes Treffen war und dass sie mich gern wieder daten würden. Meine Freundinnen hörten natürlich aus meinen Antworten, um was es ging und spitzten die Ohren. Ich lachte viel und aß nach den Telefonaten genüsslich weiter.

Diese eine Freundin kaute total unlustig während dessen auf ihrem Vollkornbrötchen rum, zu dem sie sich in der Zwischenzeit Diätmarmelade bestellt hatte. Während ich lachte und mit den anderen Freundinnen ausgelassen quatschte, verzog sie mehr und mehr das Gesicht und entwickelte sich von Minute zu Minute in einen verkniffenen Trauerkloß.

Die anderen Freundinnen hatten inzwischen ihren Sekt auch leer getrunken und wir fingen an zu kichern und zu lachen und uns zu erzählen, was wir bisher so alles erlebt hatten, sexmäßig.

Den neu bestellten Sekt servierte ein leckereres Kerlchen. Ganz ungeniert strahlte ich ihn an, daraufhin fühlte er sich wohl angestachelt mal in meinen Auschnitt zu schauen, was er mit bewunderndem Blick auch tat. Aber nicht nur da schaute er hin. Er schaute mir ins Gesicht und flirtete mit mir. Er sagte, dass er bedauern würde, jetzt arbeiten zu müssen.

Naja, jedenfalls war es ein feucht fröhlicher Vormittag, nur für eine Person nicht!

Als wir das Café verließen raunte sie mir ins Ohr: “Ich habe es verstanden!”

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Geschützt: Natursektfotos

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Die schlimmsten Fehler beim Onlinedating

Vom ersten Anschreiben bis zum ersten Date

Vorgefertigte Nachrichten, die mit Copy and Paste in viele Fenster kopiert wurden.

FRAU spürt, dass sie nur eine von vielen ist und nicht direkt angesprochen wurde.

Beschreibung und das Profil nicht lesen.

In der ersten Worten schon lese ich heraus, ob der Absender mein Profil gelesen hat, oder nicht. Wenn er ist nicht gelesen hat gehe ich davon aus, dass ich ihn nicht interessiere, bzw. meine Wünsche, oder das, was ich suche.

Jammern, dass im Internet nichts zu finden ist

Das ist ja wohl der Gipfel. Da schreibt ihm eine Frau zurück und dann wird erstmal losgeheult…grauenhaft!!!!

Über seine Vorlieben schreiben/erzählen.

Da habe ich immer gleich das Gefühl, ich bin dazu da IHN zu bedienen und dass es ihm egal ist, was ICH will.

Mangelnde Zielstrebigkeit

Langes Rumgetippsle, ohne dass was dabei herauskommt, turnt mich ziemlich ab. Es liegt nahe, dass der Kerl sich nur seine Zeit am PC vertreiben will.

Diskussionen über Gummi ja oder nein

Alles, was nicht zum ersten Schritt gehört, also u.a. diese ganze Gummidiskussion gehört nicht diskutiert bevor man sich zum ersten Mal gesehen hat, oder für Sex verabredet hat. Erst wird der erste Schritt gemacht, sich kennenlernen und dann folgt alles Weitere. Das gilt auch für diverse Neigungen, die man nicht unbedingt beim ersten Fickdate macht.

Über Probleme sprechen = Rumheulen

Das kann man schon mal tun, aber nicht in der Kennenlernphase, das turnt unglaublich ab. Seelenmülleimer will keiner sein. Man will sich doch treffen um Spass zu haben. Probleme haben wir doch alle daheim!

Rechnung bezahlen

Also wenn ich meinen Kaffee beim ersten Kennenlernen selbst zahlen muss, dann trinke ich ihn auch alleine.

Angeberei

Oh weia, das ist für mich der Abturner Nr. 1.

Über andere Frauen sprechen..noch schlimmer wäre schwärmen.

Hier konnte ich mich nicht entscheiden, ob das nicht vielleicht der Abturner Nr.1 ist.

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Gedicht an eine Sub

Ich bin zwar selbst sehr dominant und konnte mir nie vorstellen einmal eine Sub zu sein. Mein bester Freund ist dominant und er meinte, ich müsse das auch mal erleben…nur einmal probieren. Also begab ich mich in seine Hände.

Es war furchtbar schön!

Die Betonung auf furchtbar. Ich brach nicht ab, weil er mein Freund war. So schön wie es war, muss ich das nicht wieder haben…vielleicht mit ihm irgendwann, aber wenn, dann nur mit ihm.

Das, was er mir danach schrieb, kopiere ich für euch hier rein. Und natürlich meine Antwort darauf folgt im Anschluss:

der gereiften
der unersaettlichen
der die angst ueberwindenden sub gewidmet

truegerisch schillernd
ohne schleier
deine scham , dein reiz dein verderbnis
offenbart

hingestreckt
in den augen des herrn
spiegeln sich die traenen des gluecks

wir trafen uns
schwaermten vom exzess
gemeinsam ins reich der obsession (besessenheit)
du fleischfarben
versprichst trost und forderst
unendliche erziehung

wuetende zaerlichkeit
verwandelte sich in gier
ich stand vor dir
wichste
deine schreie formten sich zu einem gebet

ich drehte mich um
sah im spiegel
die koerperliche verkleidung deiner lust
so unendlich nackt

ich schauderte
begriff deine schoenheit
das sinnbild unserer ausweglosigkeit
entsprach einem verhuellten leichnam

inmitten der nacht
weckte ich dich
fickte dich in den mund
kitzelte deine tiefen loecher
entlud mich

laechelte
begriff , erfasste das neue ufer
schwamm im meer der steine
zutiefst verletzt
sah ich das unglueck
das gegenwaertige
das kommende

ueberlebte
begleitete dein hinabgleiten
eine heimliche hochzeit

°°°°°°°°°°°°°

Nun mein Antwortgedicht:

Angst vor meinem Mut
Gedanken schwirren
verruchter Keller
doch unerbittlich ist die Neugierde

ich bin zwei
die Eine, die Andere
wissen nicht, was sie wollen
die Eine, die Angst hat, weglaufen will, sich nicht traut
die Andere kaum hörbar
doch der Saft läuft unaufhörlich
wahrhaftig und laut rinnt er
Verwirrung
mein Körper sagt „nimm mich”
und siegt über die Bedenken

aus dem heißen kopf sind
die Gedanken an Vernunft ausgeflogen
wie ein Vogel aus der Gefangenschaft

Küsse gierig und sanft zugleich
mit Hingabe meinem Körper widmen
die Nässe fühlend
rieche mit Inbrunst an deinen Händen
versunken in Salz und Lust
du gibst meiner gierigen Zunge deine starken,
nach mir schmeckenden Finger
der schwere Geruch von Geilheit schwebt über uns
riechst du es????

deine Hände sind fest gekrallt
in meinem „süßen Arsch”, (wie du ihn nennst)
modellieren wie aus Lehm das Gebilde deiner Gedanken
bis zum Rausch

massive Konvulsionen treiben meinen Geist
zwischen Himmel und Erde
dann … und nur dann ist es mir egal, ob ich sterbe oder nicht
der Seeligkeit hingegeben
bin ich nicht mehr bei mir
möchte zitternd in dich kriechen
du hältst mich, wenn meine Beine versagen
keuchend
heißer Atem an deinem Ohr
drückst du mich fest gegen die Wand
meine Tränen nässen dein Jackett
wie von Ferne spüre ich die Masse deines Körpers
atemlos
der kleine Bruder des Todes ist der Schlaf
die große Schwester die Ekstase
du sprichst zu mir, ich höre es nicht
du hast mich dieser Welt enthoben
in himmlische Gefilde
mein Karma schaffend
ich bin daheim

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