Eigene Gedichte

 

Frei nach Rainer Maria Rilke (aus Gedichtzeilen)

 

Wir haben uns langsam erkannt

Schon im ankommenden Wind haucht der Abschied

Mit dem Bekennen beginnt die Lüge

In meinen Armen verlor ich sie alle

 

Hohle Hand

Ausgestreckt
übersät mit Liebe
liegend wie in einer hohlen Hand
gedenkend
der Wollust des Morgens.
Wohlig aufgefangen
in den weich gepolsterten warmen Fingern
räkelnd
sinnend der Last der Vergangenheit

****

Wie der Tautropfen eine Knospe streift

so schleichen Nebelschwaden über die noch müde Erde

Wie dicke Tränentropfen meine Wange streicheln

so treibt der Wind versäumte Gerüche übers Land

Schmerzverzerrte Oberflächen lassen die Tiefe nur ahnen

Blitz und Donner im Bauch wiegen in den Schlafwunsch

***

An Philip

Und zurück gelassen hast du eine Mattigkeit

und ich zähl die Minuten des Glücks

die ich seit dir kenne

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